Private Equity - unmittelbare Beteiligung an der Quelle der Wertschöpfung
Entgeltliche Wertschöpfung findet in einer Marktwirtschaft ausschließlich in Unternehmen statt. Alle Arbeits- und Kapitaleinkommen haben ihren Ursprung im funktionierenden Wertschöpfungsprozess der Unternehmen einer Volkswirtschaft.
Wem auch immer der Anleger sein Kapital anvertraut, ob Versicherung, Bank oder Fondsgesellschaft, alle müssen, um das Kapital nachhaltig "vermehren" zu können, dieses indirekt oder direkt in den unternehmerischen Wertschöpfungsprozess einbringen.
Private Equity ist die Investition an der Quelle der Wertschöpfung, die die unmittelbarste und unbegrenzte Beteiligung am Wertschöpfungsprozess der Unternehmen sicherstellt. Deshalb ist mit Private Equity langfristig die höchste Renditeerwartung aller Anlageklassen verbunden.
Private Equity als eigene Anlageklasse des Kapitalmarkts bedeutet Investitionen in die Finanzierung nicht börsennotierter Unternehmen mit Eigenkapital.
Private steht dabei für den "nicht öffentlichen" Charakter der Anlageklasse Private Equity. Das Gegenstück bildet das sogenannte Public Equity, also die Finanzierung über Eigenkapital, das an öffentlichen Börsen in Form von Aktienkapital aufgenommen wird.
Equity unterstreicht den Eigenkapitalcharakter von Private Equity. Während Fremdkapital, das Unternehmen von Banken und Versicherungen als Darlehen zur Verfügung gestellt wird, mit einer vorrangigen, festen Verzinsung abgegolten wird, nimmt Eigenkapital uneingeschränkt am Gewinn oder Verlust eines Unternehmens teil.
Die durchschnittliche jährliche Rendite von Private Equity liegt dabei regelmäßig drei bis fünf Prozent über den durchschnittlichen jährlichen Erträgen, die mit Aktienanlagen zu erzielen sind.





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